Virus

Für Astellas steht der Schutz der Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und Geschäftspartner sowie die Wahrung der laufenden Geschäftstätigkeiten im Fokus. So möchten wir dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dementsprechend hat Astellas verschiedene Sicherheitskonzepte und Schutzmaßnahmen im Umgang mit Covid-19 entwickelt:

Sicherheitskonzept für unsere Mitarbeiter

Wir haben unsere Arbeitsweise und -prozesse so umgestellt, dass alle unsere Mitarbeiter:innen von zu Hause arbeiten können. Durch die Nutzung digitaler Kanäle ist es dem Außendienst weiterhin möglich, Ärzten und weiteren Partnern des Gesundheitswesens kontinuierliche Unterstützung zu bieten und so auch die Patientenversorgung sicherzustellen.

Seit Mitte Juni 2020 ist es unseren Mitarbeiter:innen wieder erlaubt, auf freiwilliger Basis, unter speziellen Schutzmaßnahmen und den allgemein geltenden Hygieneregeln Aktivitäten mit persönlichem Kundenkontakt wieder aufzunehmen. Unsere Münchner Niederlassung ist aktuell geöffnet. Wir halten jedoch alle Mitarbeiter:innen an, nur in Ausnahmefällen und für dringend notwendige Aufgaben ins Büro zu kommen.

Alle unsere Schutzvorkehrungen gegen die Ausbreitung von Covid-19 richten sich nach den Anweisungen der lokalen Gesundheits- und Regierungsbehörden und beinhalten beispielsweise die Einführung von Abstands- und Hygieneregelungen im Bürogebäude, umfassende Schulungen und die Ausstattung mit Mund- und Nasenmasken aller Mitarbeiter:innen sowie täglicher Kommunikation bezüglich der Fallzahlentwicklung und der sich daraus ableitenden Maßnahmen.

Diese Maßnahmen sind temporär. Wir beobachten die Situation sehr genau und nehmen entsprechende Anpassungen an Veränderungen bei der Entwicklung der Pandemie vor. Dabei haben die Anweisungen der lokalen Gesundheits- und Regierungsbehörden Vorrang.

Sicherheitsvorkehrungen seitens Astellas Pharma zur Durchführung / Teilnahme von Präsenzveranstaltungen

Die Pandemie durch Covid-19 stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Uns bei Astellas ist unsere Verantwortung gegenüber den Patient:innen, unseren Kunden und Mitarbeiter:innen bewusst und uns ist sehr wichtig, alle bestmöglich zu schützen.

Angelehnt an die aktuellen Empfehlungen haben wir bei Astellas eine Regelung entwickelt, die unterschiedliche Eventualitäten berücksichtigen, um weiterhin eigene Veranstaltungen durchführen bzw. Veranstaltungen durch Dritte wahrnehmen zu können.

Den aktuellen Stand finden Sie folgend. Bei den Fallzahlen beziehen wir uns auf das Dashboard vom Robert-Koch-Institut.

Findet eine Veranstaltung von Astellas in einem Landkreis statt, der in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner hatte, so wird die Veranstaltung seitens Astellas abgesagt. Diese Veranstaltung kann von Astellas initiiert oder Teil einer anderen Veranstaltung (z.B. Symposium bei einem Kongress) sein. Wird die Veranstaltung von Dritten organisiert, entscheiden wir nur über die Astellas Veranstaltung innerhalb dieses Rahmens. Wie mit den restlichen Programmpunkten verfahren wird, entscheidet der Organisator.

Sind Sie Referent:in und in Ihrem Landkreis gibt es mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, dann dürfen Sie Ihre Referententätigkeit ausführen, vorausgesetzt Sie fühlen sich wohl und hatten keinen Kontakt zu einem potentiellen Infizierten.

Sind Sie Teilnehmer:in oder wird Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung seitens Astellas unterstützt, dann liegt es in Ihrem Ermessen, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, wenn am Veranstaltungsort oder im Heimatlandkreis die Grenze von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen überschritten wurde.

Sind Mitarbeiter:innen oder Dienstleister von Astellas vor Ort geplant, dann nehmen diese nicht teil, wenn entweder im Landkreis der Veranstaltung mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen vorliegen oder Sie aus einem Landkreis kommen, wo dies der Fall ist.

Lieferfähigkeit von Astellas Produkten

Auch in Zeiten der Krise bleiben wir unserem Leitprinzip „Gutes tun für Andere. Solange Menschen an Krankheiten leiden, geben wir unser Bestes“ weiterhin treu.

Die uneingeschränkte Versorgung von Patient:innen, die sich auf unsere Medikamente verlassen, ist daher für uns von entscheidender Bedeutung. Wie die meisten Pharmaunternehmen hat auch Astellas eine ganze Reihe an robusten Prozessen etabliert, um eine zuverlässige Versorgung der Patient:innen mit Astellas Produkten sicherzustellen.

Aktuell sehen wir keine Einschränkung der Lieferfähigkeit von Astellas Medikamenten. Unsere Prozesse sind so aufgebaut, dass sie Lieferrisiken steuern und wo immer möglich vermeiden.

Klinische Studien von Astellas Pharma

Zum Schutze der Gesundheit von Patient:innen und um die Gesundheitssysteme während der Covid-19-Pandemie zu entlasten, haben wir außerdem die Durchführung unserer klinischen Studien an die sich rasch verändernde Situation angepasst.

In Ländern, wo es die Situation erlaubt, das heißt die keine schnell steigenden Fallzahlen von neuen Covid-19 Erkrankungen mehr aufzeigen, setzen wir die Aktivitäten unser klinischen Studien fort bzw. nehmen wir sie wieder auf. In Fällen, wo dies nicht möglich ist, werden die Studien vorübergehend ausgesetzt oder gegebenenfalls verschoben.

Dabei befolgen wir in allen Programmen der klinischen Entwicklung weiterhin die bestehenden regulatorischen Standards und die erforderlichen Datensicherheit. Es ist wichtig, dass Krankenhäuser und Kliniken ihre Ressourcen auf die durch die Pandemie erzeugte Herausforderungen konzentrieren können.

Engagement von Astellas in Deutschland, Europa und weltweit

Über all diese operativen Maßnahmen hinaus, liegt es uns am Herzen neben der Gewährleistung aller Geschäftsprozesse von Astellas zusätzliche Unterstützung in der Pandemie anzubieten.

Unter anderem ist in der Hochphase der Pandemie die Nachfrage nach ehrenamtlichen Hilfskräften im Gesundheitsbereich auch in Deutschland erheblich gestiegen. Astellas hat daher in einem weltweit ausgerollten Freiwilligenprogramm Mitarbeiter:innen die Möglichkeit gegeben im Rahmen einer 4-wöchigen Freistellung ihr Fachwissen und ihre Unterstützung ehrenamtlich im Gesundheitsbereich zur Verfügung zu stellen.

In den von der Pandemie stark betroffenen Ländern Italien, Spanien und USA haben zudem die dort ansässigen Astellas Niederlassungen in der Phase der rasch ansteigenden Fallzahlen finanzielle Mittel bereitgestellt:
In Italien spendete Astellas Pharma S.A. an öffentliche Gesundheitseinrichtungen und Non-Profit-Organisationen 150.000 Euro zur Beschaffung notwendiger Materialien. Die Astellas Pharma S.p.A. in Spanien spendete 200.000 Euro für die Materialbeschaffung an medizinische Einrichtungen und das Gesundheitsministerium.
Auch in den USA hat Astellas Pharma US, Inc. zusammen mit der Astellas Global Health Foundation die Unterstützung von Gemeinden bei der Bekämpfung von Covid-19 ausgeweitet und stellte bis zu 2 Millionen USD bereit.

Auf lokaler Ebene unterstützt Astellas humanitäre Organisationen, die in von Covid-19 betroffenen Städten und Gemeinden aktiv sind. Das beinhaltet Spenden an die Organisationen Americares und Direct Relief sowie das amerikanische Rote Kreuz. Astellas koordiniert außerdem die Beschaffung von Ausrüstung, Spenden persönlicher Schutzausrüstung (PPE – personal protective equipment) sowie Blutspenden in Abstimmung mit den Richtlinien der Centers for Disease Control and Prevention.

Das US-Headquarter von Astellas in Illinois arbeitet mit verschiedenen staatlichen Organisationen zusammen an der Bereitstellung von Hilfsfonds.

Im April 2020 hat die Astellas Global Health Foundation eine Ausschreibung gestartet um eine Notfall-Finanzierung von weiteren nationalen und globalen humanitären Organisationen in Ländern zu ermöglichen, in denen Astellas keine Niederlassung hat.  

Auch in China hat die Astellas Pharma China, Inc. 1 Million Yuan and das chinesische Rote Kreuz gespendet, um Schutzkleidung, Schutzmasken, Desinfektionsmittel und weitere Ausrüstung für medizinisches Fachpersonal in den Krankenhäusern von Wuhan sowie Ausrüstung zur Behandlung von Covid-19 Patienten zu beschaffen. Zusätzlich wurde Schutzausrüstung im Wert von 300.000 Yuan über das chinesische Rote Kreuz an die Krankenhäuser in Wuhan gespendet.

NON_2020_0046_DE| Erstellt: September 2020

NON_2020_0021_DE, erstellt: Juni 2020