Prostatakrebs geht uns alle an

 

Im Movember trägt Astellas hellblau: Jahr für Jahr steht im Mo- bzw. November die Männergesundheit im Blickpunkt und mit ihr die Frage, was zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Männern weltweit getan werden kann. Mithilfe der hellblauen Schleife möchte das Pharmaunternehmen mit Sitz in München auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen: Prostatakrebs, mit jährlich etwa 60.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland.1 Unter dem Motto „Prostatakrebs geht uns alle an!“ führt Astellas die am europäischen Prostata-Tag im September gestartete Aufmerksamkeitskampagne weiter, die mehr Männer bewegen soll, jährliche Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Unterstützt von prominenten Fürsprechern wie den ehemaligen Spielern der Handball-Nationalmannschaft Michael und Uli Roth, greift die Kampagne häufige Vorurteile auf, die Männer von Vorsorgeuntersuchungen abhalten. Auch Angehörige und Freunde werden über Entstehung, Häufigkeit und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit informiert. Denn: Wird aufgrund der frühzeitigen Diagnose im Anfangsstadium eine Therapie begonnen,überstehen fast alle Patienten die Erkrankung; die relative Fünf-Jahres-Überlebenschance liegt bei über 90 Prozent.2

 

München, 19. November 2019 – „Ich bin mit 47 Jahren an Prostatakrebs erkrankt. Hätte ich die Vorsorge nicht gemacht, durch die der Krebs früh festgestellt wurde, wäre ich vielleicht heute nicht mehr am Leben“, sagt der ehemalige Handball-Nationalspieler Olympiasieger und Handball-Vizeweltmeister Michael Roth über die Erkrankung, die 2009 bei ihm und seinem Zwillingsbruder Uli festgestellt wurde. Im Gespräch mit Astellas betonten beide, wie entscheidend Vorsorge ist – und dass das Leben auch nach einer Diagnose weitergeht. „Wir sind gesund, wir sind glücklich und können nur jedem Mann dazu raten, zur Vorsorge zu gehen, um die Krankheit früh zu erkennen, zu heilen und dann gesund weiter zu leben“, ergänzt Uli Roth. Die Brüder, die beide vor zehn Jahren eine Prostatakrebs-Diagnose erhielten, gingen von Anfang an offen mit der Erkrankung um und setzen sich dafür ein, Prostatakrebs nicht zu tabuisieren, sondern darüber aufzuklären. Ein dringend benötigtes Engagement, denn das Thema Prostatakrebs ist vielfach noch ein Tabu, um das sich Mythen wie Fehleinschätzungen ranken. „Der häufigste Irrtum ist, dass es nur ältere Männer beträfe, es also eine Erkrankung des alten Mannes sei. Das stimmt nicht; es sind auch jüngere Männer betroffen“, erklärt Gudrun Mächler, Medical Director bei Astellas. „Deshalb wird die Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr empfohlen und von den Krankenkassen übernommen." 

Mythos #5
Mythos #5
Prostatakrebs

Postkarten und Poster im Rahmen der Informationskampagne "Prostatakrebs geht uns alle an!"

 

Das haben Sie auch gedacht, oder?

Fünf häufige Mythen greift Astellas in einer Postkartenaktion auf – und stellt ihnen Fakten gegenüber. So stimmt es beispielsweise nicht, dass die Untersuchung schmerzhaft ist.3 Eine gefährliche Fehlannahme ist außerdem der Eindruck, alles sei in Ordnung, solange man keine Beschwerden feststellt: Prostatakarzinome werden im Frühstadium durch Betroffene selbst oft nicht bemerkt. Erst wenn der Tumor eine kritische Größe erreicht hat, verursacht er Probleme wie Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Viele sind davon betroffen – bei jedem sechsten Mann über 50 wird ein Prostatakarzinom festgestellt.4 Im Frühstadium ist dieses jedoch gut behandelbar, da es in der Regel nur langsam wächst.5 „Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können daher Leben retten“, betont Gudrun Mächler. „Deshalb ist es uns wichtig, hier mehr Aufmerksamkeit zu schaffen und mehr Männer zu motivieren, die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen – unterstützt von Angehörigen und Lebensgefährten.“

 

Verantwortung für die eigene Gesundheit anpacken

Weltweit ist der elfte Monat seit einigen Jahren als Movember bekannt, verknüpft mit der Aufforderung, sich ab dem 1. November einen Schnurrbart (französisch: Moustache) wachsen zu lassen, um auf gesundheitliche Probleme von Männern aufmerksam zu machen, deren Vorbeugung und bessere Behandlung. Die Informationskampagne von Astellas wird über den Movember hinaus reichen, u.a. mit einer Posterausstellung im „Newton“, dem Bürogebäude des Unternehmens im Münchener Westend. Dort lesen Besucher, Nachbarn, Geschäftspartner und Mitarbeiter auch Michael Roths eindringliche Botschaft: „Man hat als Mann die Verantwortung dafür, gesund zu bleiben. Wenn man durch einen einfachen Arztbesuch feststellen kann, ob man gesund oder krank ist, sollte man das wahrnehmen. Deswegen ist meine Empfehlung an alle Männer: Geht zum Urologen, lasst euch testen! Für mich ist der Zahnarztbesuch unangenehmer.“

 

Die Postkarten- und Postermotive sowie wichtige Fakten über Prostatakrebs können unter www.astellas.com/de/presse/themen-hintergruende/prostatakrebs abgerufen werden. Weitere Informationen zu Prostatakrebs, seiner Vorbeugung und Behandlung finden Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde außerdem unter www.meine-prostata.de.

Die Posterausstellung im „Newton“, Ridlerstraße 57, 80339 München, startet am 19. November und wird dort bis zum 20. Dezember zu sehen sein.

 

Referenzen
1 https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Prostatakrebs/prostatakrebs_node.html Abgerufen im Oktober 2019
2 https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/prostatakrebs/therapie/erkrankungsverlauf.html. Abgerufen im Oktober 2019
3 https://www.meine-prostata.de/vorsorge/frueherkennung#tastuntersuchung Abgerufen im Oktober 2019
4 Bundesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung: https://www.patienten-information.de/kurzinformationen/krebs/prostatakrebs-im-fruehen-stadium. Abgerufen im Oktober 2019
5 https://www.urologie-fuer-alle.de/fuer-maenner/prostatakarzinom. Abgerufen im Oktober 2019

 

Document Number: ONC_2019_0100_DE