Wegweiser Astellas Büro

Gespräch mit Negen Poovan-Münstermann, Director HR, und Birgit Angerer, Facility Managein, über die Kultur und Arbeit bei Astellas

Negen Poovan-Münstermann
           

 

 

 

 

 

 

 

Negen Poovan-Münstermann,
Director HR

Was ist für Sie das Besondere an Astellas?

Negen Poovan-Münstermann: Definitiv die Kultur, die wir hier leben. Flache Hierarchien, kurze Kommunikationswege und ein nahbares Management sind bei uns jeden Tag erlebbar. Unsere Townhall-Meetings werden zum Beispiel nicht ausschließlich vom Management moderiert, sondern je nach Thematik von dem dafür verantwortlichen Teammitglied. Jeder bei uns kann sich einbringen – unabhängig von der Erfahrung oder dem Jobtitel.

Birgit Angerer: Diese Kultur spiegelt sich zum Beispiel in der Gestaltung unseres neuen Büros wieder. Hier hatte jeder ein Mitspracherecht: Wir wollten ein Büro gestalten, das Austausch und Kommunikation zwischen den Mitarbeitern fördert und die flachen Hierarchien spiegelt. Hinter allem stand die Idee, die einzelnen Bereiche an individuelle Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzupassen.

Was würden Sie einem Bewerber auf die Frage antworten, was das Besondere daran ist, für Astellas zu arbeiten?

Negen Poovan-Münstermann: Astellas ist aus der Fusion zweier japanischer Unternehmen im Jahr 2005 entstanden. Es ist also für die Pharmabranche verhältnismäßig jung. Dadurch gibt es viel Raum, Dinge zu gestalten. Gerade auch, weil das Team in Deutschland vergleichsweise klein ist. Durch unsere Kultur der flachen Hierarchie und gelebten Werte sind unsere Mitarbeiter von Beginn an verantwortlich für ihr Handeln; wir ermutigen sie, Ideen einzubringen und dadurch das Unternehmen voranzubringen. Hierbei freut mich besonders, dass wir zahlreiche Frauen in Fach- und Führungspositionen haben.

Birgit Angerer: Diesen Willen zur Gestaltung und die Möglichkeit dazu setzen wir tatsächlich täglich um. In meinem Bereich beispielsweise ist es das Bürokonzept, das lebt: Wenn wir merken, dass etwas im Alltag doch nicht so funktioniert, wie es geplant war, können wir Räumlichkeiten leicht anpassen oder umfunktionieren – und das tun wir auch. 

Birgit Angerer

 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Angerer,
Facility Managerin

Wie erleben Sie das neue Büro?

Birgit Angerer: Der Austausch zwischen den Kollegen hat sich verändert. Das macht Spaß. Zudem merkt man, wie sich alle den Räumlichkeiten einfach verbunden fühlen.

Negen Poovan-Münstermann: Das liegt sicher daran, dass Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen den Prozess selbst begleitet haben – von den Namen der Meetingräume bis hin zur Gestaltung des allgemeinen Look & Feel. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Angebote geschaffen, um innerhalb oder auch außerhalb des Büros mobil arbeiten zu können.

Birgit Angerer: Es gehört Mut dazu, sich als Unternehmen für eine solch große Veränderung zu entscheiden. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir bekommen Anfragen von anderen Firmen, die vor denselben Herausforderungen stehen wie wir vor einem Jahr. Astellas City, wie wir das Büro genannt haben, dient ihnen sogar als Inspirationsquelle – und es macht uns schon stolz, kleine Führungen zu veranstalten.

Hat dieser Mut zur Veränderung mit den japanischen Wurzeln von Astellas zu tun?

Negen Poovan-Münstermann: Ich habe zuvor bereits für Unternehmen gearbeitet, deren Headquarter außerhalb Deutschlands liegen. Was die japanische Unternehmenskultur besonders macht, ist die Wertschätzung und das Wohlwollen, mit denen man Kolleginnen und Kollegen begegnet. Das spiegelt sich bei uns im Umgang miteinander wider, und in Initiativen, die besondere Leistungen würdigen oder den Teamzusammenhalt fördern. Teil der japanischen Wurzeln ist sicher, dass bei Astellas eine Fehlerkultur gelebt wird, die das Austesten neuer Ansätze und Denkweisen erlaubt und die Innovationen erst möglich macht.